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ein
Name spielt keine Rolle. Die Zeit ist rückwärts gelaufen, wir sind in den
30-er Jahren des 17. Jahrhunderts in Rheinbach im Kurfürstentum Köln. Und
nun haben Sie ein großes Problem. Es ist meine Pflicht, Sie mit Hinweisen
und Ratschlägen auf einem schweren Weg zu begleiten, auch wenn ich Ihnen
nicht helfen kann. Sie haben heute wirklich Pech, wissen Sie schon? Die
giftige Nachbarin von nebenan hat Sie nach jahrelangem Streit nun in aller
öffentlichkeit der Zauberei beschuldigt, denn ihr Hausdach ist schon
wieder undicht. Vielleicht lachen Sie jetzt noch darüber, aber das wird
sich bald ändern. Sie sind eigentlich schon eine Leiche auf Urlaub und
wissen es nur noch nicht. Denn nun haben Sie zwei Alternativen: entweder Sie schweigen zu
den Vorwürfen oder Sie kämpfen dagegen.
- Wenn Sie schweigen,
ist damit Ihre Schuld fast schon bewiesen. Denn nach einem alten
Rechtsgrundsatz heißt es: "qui tacet, consentiret", wer schweigt der
stimmt zu.
- Wenn Sie kämpfen
gegen den Vorwurf ist damit Ihre Schuld ebenfalls fast schon bewiesen.
Denn je heftiger Sie sich gegen den Verdacht wenden, desto verdächtiger
ist dies nach dem Prinzip: So jemand scheint es wohl dringend nötig zu
haben, das wird wohl einen Grund haben.
Außerdem
weiß jeder, wie gefährlich gerade der Zaubervorwurf heutzutage in den
Zeiten des Dreißigjährigen Krieges ist. Jeder davon Betroffene wird immer
alles abstreiten, das heißt also nichts. Der hochgelehrte Theologe
Binsfeld aus Trier hat ferner vor kurzem in seinem weltberühmten "Tractat
von Bekanntnuß der Zauberer und Hexen" bewiesen, dass Gott es niemals
zulassen wird, dass ein Unschuldiger eines solch grausigen Verbrechens
beschuldigt werden kann. Daraus folgt, dass Sie hoch verdächtig
sind.
Was
werden Sie jetzt tun?
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Ich weise
das dämliche Geschwätz der närrischen Zimtzicke entschieden zurück,
das soll jeder hören! |
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Dazu sage
ich nichts, das ist mir zu
doof. | |