21.08.2010
Der Samsung ML-2525W ist ein s/w-Laserdrucker mit USB 2.0-, LAN- und WLAN-Schnittstelle. Eigentlich ein optimale Lösung, wenn man von verschiedenen Rechnern aus drucken möchte, ohne Kabel zu verlegen, und auch kein Kabel zwischen Router und Drucker sein soll. Der Drucker kann im Empfangsbereich des WLANs praktisch überall stehen, wo es eine Steckdose gibt.
Im vorliegenden Fall wollte ich den ML-2525W über eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 installieren, so dass er von allen Rechnern, die mit der Fritz-Box über LAN oder WLAN verbunden sind, erreichbar sind. Der Drucker sollte ausschließlich über WLAN mit der Fritz-Box kommunizieren, da er in einem anderen Raum aufgestellt werden soll und eine Kabelverbindung nicht möglich ist. Leider lässt sich die Installation weder mit der beigefügten Gebrauchsanleitung noch mit der beiliegenden Installations-Software durchführen.
Zuerst einmal habe ich mir eine vollständige Gebrauchsanleitung gesucht, diese ist nach einer kleinen Recherche hier zu finden. Leider ist die Anleitung wenig hilfreich und nur für jemanden geeignet, der Erfahrungen mit Netzwerken und der Installation von Druckern hat. Wer kennt beispielsweise den Unterschied zwischen dem Infrastrukturmodus und dem Ad-hoc-Modus. Das wird in der Anleitung zwar kurz erklärt, aber so, dass es für Laien nicht verständlich ist. Das schrittweise Abarbeiten der Anleitung bringt aber überhaupt nichts, weil sich so der Drucker mit der beiliegenden Installationssoftware nicht installieren lässt.
Deswegen hier ein paar Tipps, wie ich es trotzdem geschafft habe:
1. Ggf. muss bei dem Computer, von dem aus die Installation vorgenommen wird, die Firewall vorübergehend deaktiviert werden.
2. Beim Recherchieren habe ich den Tipp gefunden, dass die SSID (der Name des WLAN) keine Leer- oder Sonderzeichen enthalten darf. Leider enthält die SSID bei der Fritz-Box standardmäßig sowohl Leerzeichen als auch ein Ausrufezeichen. Nach dem Umbenennen müssen alle Geräte im WLAN neu gestartet und der WLAN-Netzwerkschlüssel eingegeben werden.
3. Damit der Drucker funktioniert, muss er eine IP-Adresse aus dem Bereich des WLAN haben, also bei der Fritz-Box normalerweise 192.168.178.XXX (XXX steht für eine beliebige Zahl zwischen 21 und 255). Dazu steht auf der Installations-CD wie in der Anleitung beschrieben, im Ordner das Programm SetIP zur Verfügung. Man kommt an das Programm, wenn man im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste "Öffnen" wählt. Bei mir hat SetIP nicht über die USB-Verbindung, mit der ansonsten die Verbindung vorgenommen wird, funktioniert. Erst als ich den Drucker über LAN-Kabel mit der Fritz-Box verbunden habe, konnte ich die Änderungen wie in der Anleitung beschrieben vornehmen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:
Die MAC-Adresse des Druckers. Diese lässt sich ermitteln, indem man ca. 5 sec. auf die Taste "Abbrechen" (rotes Dreieck) drückt. Hier sieht man auch die bestehende IP-Adresse, die standardmäßig nicht 192.168.178.XXX lautet. Die MAC-Adresse des Druckers ist ohne Doppelpunkte nur mit den Hexadezimal-Zeichen 0123456789ABCDEF einzugeben.
Die IP-Adresse, die dem Drucker zugewiesen werden soll. Hier kann man in der Fritz-Box nachsehen, ob der Drucker bereits angemeldet ist (der Gerätename enthält die MAC-Adresse). Wenn beispielsweise der Drucker bereits die 192.168.178.31 hat, kann man diese Adresse eintragen. Dazu einfach auf der Startseite der Konfigurationssoftware der Fritz-Box auf "WLAN" klicken. Wenn noch keine IP-Adresse zugeordnet ist, kann man beispielsweise 192.168.178.99 nehmen. Eine relativ hohe IP-Adresse ist deswegen ratsam, weil IP-Adressen eindeutig sein müssen. Hat der Drucker die IP-Adresse 192.168.178.25 und ist ausgeschaltet, könnte es sein, dass ein neues Notebook im WLAN diese Adresse über DHCP zugewiesen bekommt. Soll anschließend gedruckt werden und der Drucker wird eingeschaltet, gibt es einen Konflikt mit den IP-Adressen.
Als Subnetzmaske 255.255.255.0 eintragen.
Standard-Gateway ist die IP-Adresse der FritzBox, also normalerweise 192.168.178.1. Theoretisch könnte jetzt schon gedruckt werden, allerdings noch nicht über WLAN.
4. Für den folgenden Schritt muss die LAN-Verbindung zwischen Drucker und Fritz-Box bestehen bleiben. Auf einem Computer im Browser die IP-Adresse des Druckers aufrufen. Es öffnet sich das Programm SyncThru Web Service. Das Programm wird in der Anleitung unter "Verwaltungsprogramme" beschrieben. Hier muss jetzt unter "Netzwerkeinstellungen" das WLAN aktiviert werden. Dazu gibt es einen Assistenten, der die notwendigen Einstellungen vornimmt. Anschließend kann das LAN-Kabel entfernt werden.
5. Der folgende Schritt muss auf jedem Compunter ausgeführt werden, von dem aus gedruckt werden soll: Über die Systemsteuerung einen neuen lokalen Drucker hinzufügen. Bei "Plug & Play-Drucker automatisch ermitteln und installieren" darf kein Häkchen gesetzt sein. Nach Klick auf "Weiter" einen neuen Anschluss erstellen, und zwar "Standard TCP/IP Port". Als Druckername oder IP-Adresse kann einfach die IP-Adresse des Druckers eingetragen werden. Anschließend wird der Druckertreiber von der Installations-CD installiert. Um beim den automatischen Start der Installations-Software beim Einlegen der CD zu verhindern, die SHIFT-Taste (Umschalter) gedrückt halten. Anschließend sollte sich eine Testseite drucken lassen.
6. Zum Schluss nicht vergessen, die Firewall wieder einzuschalten!
FAZIT: Der ML-2525W sieht gut aus und druckt schnell und in guter Qualität zu einem vernünftigen Preis. Die Installation ist allerdings mit mit der beigefügten Gebrauchsanleitung und der beiliegenden Installations-Software nicht möglich. Wenn ich meine Arbeitszeit rechne, bis der Drucker über WLAN lief, beträgt diese deutlich mehr als der Kaufpreis des Druckers. Mir ist unverständlich, wieso Samsung bei diesem an sich guten Gerät bei Dokumentation und Software spart. Deswegen: Klare Kaufempfehlung – aber nur für Experten!
Link: http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Buero/DruckerMFP/Laserdrucker/ml2525w/ML-2525WSEE/detail.aspx
07.08.2010
Vom 2. bis 18. August wird in Svalbard Norwegen ein Saurier ausgegraben. Das Ganze kann live mit vier Kameras beobachtet werden.
UPDATE: Das Video ist nicht mehr verfügbar. Auf der Projekthomepage sind Bilder und Videos der Ausgrabungen zu finden.
Link: http://www.forskning.no/svalbard/index_english.html
16.07.2010
Leider bei uns nicht möglich: Einfach mal die Hydranten aufdrehen, um sich bei der Hitze zu erfrischen. Die Fotos wurden von Peter Stackpole bei einer Hitzewelle in New York im Jahre 1953 aufgenommen. Während der Zeit vom 27. August bis 5. September 1953 herrschten dort Tagestemperaturen zwischen 34 bis 38 °C.
Danke für diesen Tipp an Interweb3000. Die Fotos stammen aus dem Archiv des US-amerikanischen Magazins Life und werden von Google gehostet. Für weitere Fotos der Hitzewelle von Stackpole einfach stackpole heat wave eingeben.
Link: http://tbn0.google.com/hosted/images/c?q=29c2766914882fff_large
03.07.2010
CNN: Vice Guide to North Korea
ARTE: Wunderwelten Nordkorea
GEO: Nordkorea - Kims Märchen
Travelogue - The forbidden railway: Vienna - Pyongyang
PHOENIX: Tagebuch aus Nordkorea
Hinweis für Touristen: "Eine Respektierung des herrschenden Personenkults wird erwartet." (Homepage des Auswärtigen Amtes, 03.07.2010)
Link: http://www.naenara.kp/de/
30.06.2010
Sie wünschen einer Seite im Internet die (Öl-)Pest? Dazu gibt es Instant Oil Spill.
Christoph Terno
Auf der Haide 18b
DE-35043 Marburg

1988 Abitur am Kirchlichen Proseminar Naumburg/Saale
Studium in Naumburg/Saale, Jena, Basel, Edinburgh, Marburg
1997 Erstes Staatsexamen (Evangelische Religion und Geschichte)
Referendariat an der Stiftsschule St. Johann Amöneburg (Gymnasium)
2000 Zweites Staatsexamen (Evangelische Religion und Geschichte)
2005 Erweiterungsprüfung Ethik
Lehrer an der Lahntalschule
Biedenkopf (Gymnasium)
Schwerpunkte: Evangelische Religion, Ethik, Geschichte, Mediothek,
Datenschutz
Mitarbeit an der Internetplattform rpi-virtuell
Schwerpunkte: Lernprojekte, Materialpool, Programmierung, Support
Meine persönliche Liste zum Nachschlagen bei der Web-Programmierung
Transact SQL (SQL Server 2005)
Learn About the Ext JavaScript Library
* Sicherheit bedeutet hier Datenvermeidung, Datenschutz,
Datensicherheit –
"Those who sacrifice liberty for security deserve neither."
(Benjamin Franklin)
Kurs Ethik 11/II (E2): »Religion(en)«
Kurs Ethik 12/I (Q1): »Menschenbilder in Philosophie und Wissenschaft«
Kurs Ethik 12/II (Q2): »Vernunft und Gewissen«
Kurs Ethik 13/I (Q3): »Recht und Gerechtigkeit in Gesellschaft, Staat und Staatengemeinschaft«
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